Rewind: Revolution

Entstehungsjahr
2013
Entstehungsort
Wien, Österreich
Maße
8 Stück, jeweils 25 x 37 cm
Material
Plexiglas
Präsentiert bei

Was tun, wenn´s brennt | Luzern | Aug - Sep 2014

SCOPE Basel 2014 | Basel | Jun 2014

Political Correctness | Salzburg | Nov 2013 - Mär 2014

Für die aus drei Serien bestehende Werkgruppe Rewind besuchte Tanja Boukal die Hacienda Napoles des kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar, das Kehlsteinhaus Adolf Hitlers am Obersalzberg in Bayern und den Tahrir-Platz in Kairo. Sie vergleicht das aktuelle Erscheinungsbild dieser Orte mit Medienbildern von Ereignissen, die dort stattgefunden haben. Inwiefern hat sich die Geschichte in das Gebäude oder das Areal eingeschrieben? Wie wurde mit diesen Stätten umgegangen? Diesen und ähnlichen Fragen spürt Boukal anhand einer eigenen, in der Gegenwart verhafteten fotografischen Dokumentation nach. In computergenerierten Collagen verknüpft sie diese in der Folge mit älteren Medienbildern. Als Bildträger wählt die Künstlerin unterschiedliche Materialien – alte Emailtafeln, Schieferbrocken oder Plexiglas –, die einen direkten Bezug zum historischen Kontext aufweisen. Sie kratzt – zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes – an der Oberfläche und kreiert aus Fragmenten der Vergangenheit und der Gegenwart ein Raum-Zeit-Kontinuum.