


Rewind: Pablos Portrait
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- Entstehungsjahr
- 2007
- Entstehungsort
- Wien, Österreich
- Maße
- 6 Teile, ca. 30 x 45 cm
- Material
- C-Print auf Email
Dieses Werk wurde präsentiert bei
SCOPE Miami 2008Galerie Peithner-Lichtenfels
Deutschvilla, Strobl
Pablo Escobar ist einer der prominentesten Kolumbianer, obwohl er seit Jahren tot ist. Er wurde von der kolumbianischen Staatsmacht, die selbst massiv in den Drogenhandel verwickelt war, gehasst. Andererseits wurde – und wird – er von vielen normalen Kolumbianern als Volksheld verehrt: Er baute Schulen und Krankenhäuser und schuf "Arbeitsplätze" in Kolumbiens erfolgreichstem Wirtschaftszweig.
Ist es möglich, Teile seiner Persönlichkeit über seinen Besitz zu erfassen? Innerhalb der Ruinen seiner einst prachtvollen Finca ist der Geist seines wahnsinnigen Genius noch immer allgegenwärtig. Ob seine eigene Stierkampfarena, der riesige Dinosaurierpark oder die goldene Inneneinrichtung – das Zuhause des mächtigsten Drogenbosses der Welt war die Fantasielandschaft eines enorm reichen Kindes.
Die Fotos der Originalschauplätze werden durch Einblendung der Gegenwart konterkariert, sowohl physisch als auch in der zeitlichen Abfolge. Diese Bilder werden auf altmodischen Emailschildern präsentiert, die jedoch mit modernster Technik gedruckt wurden. Dies unterstreicht die widersprüchliche Vermengung von Gegenwart und Vergangenheit.
Was sehen Sie auf den Bildern? Pablos immerwährendes Fest oder nur zerbröselnden Beton?
